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Augenpraxis- Klink Erlangen-Mitte zertifiziert
Seit August 2005 ist das Qualitätsmanagementsystem unserer Augenpraxis-Klinik nach DIN EN ISO9001: 2000 zertifiziert.
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Injektion eines Medikamentes (Triamcinolon) in den Glaskörperraum  

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

verschiedene Erkrankungen der Netzhautmitte (Makula), die mit Neubildung von Gefäßen oder mit einer zentralen Netzhautschwellung einhergehen, können neuerdings auch mit der Injektion von einem Medikament (Triamcinolon) in den Glaskörper behandelt werden. Zu derartigen Erkrankungen gehören unter anderem Makulaödeme verschiedener Ursachen (u.a. bei Diabetes mellitus, nach Gefäßverschlüssen der Netzhaut und bei altersbezogener Makuladegeneration). Bei dem Medikament handelt es sich um ein länger wirksames Cortison-Präparat (Triamcinolon), das im Auge entzündungshemmend und abschwellend wirkt, jedoch keine Nebenwirkungen ausserhalb des Auges hat. In vielen Fällen kann damit der krankhafte Prozess gestoppt und damit ein weitergehender Verlust der Sehschärfe, zumindest für einige Zeit, vermieden werden. In manchen Fällen ist auch eine deutliche Sehverbesserung zu erreichen; leider ist aber auch nicht immer auszuschließen, dass es trotz der Behandlung zu einer Verschlechterung kommen kann.

Die Injektion selbst ist risikoarm und schmerzlos, muss jedoch in einem sterilen, für augapfeleröffnende Eingriffe geeigneten Operationssaal durchgeführt werden. Es kann zu Augeninnendrucksteigerungen kommen , die in der Regel aber nur vor­übergehend und dann auch behandelbar sind. Ein Fortschreiten einer bestehenden Linsentrübung (Grauer Star) kann begünstigt werden. Andere Komplikationen, wie bakterielle Entzündungen des Auginneren, Gefäßverschlüsse oder eine Netzhautablösung, die bei besonders ungünstigem Verlauf sogar bis zum völligen Verlust der Sehkraft des betroffenen Auges führen können, sind sehr selten.

Die Behandlung ist derzeit noch nicht allgemein anerkannt. Die Kosten werden von den Krankenversicherungen dafür z.Zt. leider nicht übernommen. Dies gilt auch für das Medikament, das z.Zt. für diese Anwendung noch nicht zugelassen ist.

Weitere Einzelheiten der Behandlung können Sie gerne mit uns besprechen.

Mit den besten Wünschen

Prof. Dr. M. Küchle

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Noch Fragen?
Antworten finden Sie in den FAQ und in unserem Lexikon zur Augenheilkunde.
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